VCP Stamm Albatros Coburg 2025

    Jahresbericht 2025

des VCP Coburg Stamm Albatros

Im Jahr 2025 unternahm und besuchte der VCP Coburg viele interessante, spaßige und spannende Aktionen.

Im Folgenden möchten wir euch hierüber einen kurzen Überblick geben:

Vesperkirche:

An der 2-Wöchigen Aktion der Coburger Kirchen, bei der es täglich  Mahlzeiten in der Morizkirche gab, konnten wir im Altarraum unser Zelt aufstellen und so v. a. kleineren Gästen eine Rückzugsmöglichkeit, sowie einen Entspann- und Spielraum bieten. Darin gab es sogar ein kleines “Lagerfeuer”. Zudem beteiligten wir uns mit einer kleinen Gruppe an der Essensausgabe.

 

Osterfeuer St. Markus: 

Wie jedes Jahr unternahmen unsere großen Sipplinge eine Übernachtung an Ostern, um am frühen Morgen des Ostersonntags das Osterfeuer für den Gottesdienst im Kirchhof zu entzünden. Am Vorabend bauten wir hierzu unsere große Jurte als Nachtlager, sowie zur Vorbereitung auf den kommenden Morgen, das Feuer auf. Danach ist immer ein Grillabend unser eigenes kleines Ritual wobei immer die lustigsten Geschichten zusammenkommen. 

Stammeslager I: 

Unser erstes Lager führten wir zusammen mit dem Stamm Markomannen Weiden im Jugendübernachtungshaus Mitwitz durch. Unter dem Motto “Behüter des grünen Funkens” beschäftigen wir uns mit unserer Umwelt und was so in der Natur um uns herum passiert. Hier machten wir viele kleine Workshops wie z. B. das Basteln von Lochvorlagen zum Durchleuchten für eigene Sternbilder oder das Mischen und Formen von Seedbombs, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften. Auch eine kleine Wanderung und eine Müllsammelaktion zum Wohle unserer Umwelt standen auf dem Programm. 

Pfingstlager: 

Am diesjährigen Pfingstlager kam bei uns schon richtiges Großlagerfeeling auf, da wir nicht nur im Kreise unserer Region Fichtelgebirge waren, sondern mit ca. 400 Teilnehmern aus ganz Franken am Altmühlsee zelteten. Zum Thema Hanse bildeten die jeweiligen Regionsteillager eine Hansestadt, die sich in verschiedenen Aufgaben duellierten und um den Sieg rangen. Zum Ende des Lagers stellten wir fest, dass wir doch gemeinschaftlich am besten zusammenhalten können, vereinbarten zum Lagerabschluss einen Hansevertrag und feierten dazu ein großes Fest. 

Regionsfahrt: 

Da 2025 ein Jahr war, in dem kein Sommerlager stattfand, plante unsere Region eine 12-tägige Auslandsfahrt nach Slowenien mit Zelten, Wandern und Kultur. Aus zeitlichen Gründen konnte jedoch leider niemand aus der entsprechenden Altersgruppe aus unserem Coburger Stamm mitfahren.

Scoutec: 

Das Techniklager unter dem Motto „Alt vs. Neu – Der Pfadfinder-Wettstreit“ wurde in Wartberg/Selb durchgeführt. Das Lager verband alte Pfadfindertechniken mit modernen Ideen – ein Wochenende voller Gemeinschaft, Lernen und Abenteuer.

Am Freitagabend saßen wir in versammelter Runde am Lagerfeuer, wo in lockerer Atmosphäre über das Thema gesprochen wurde: Was ist eigentlich alt und was ist neu bei den Pfadfindern? Welche Traditionen begleiten uns schon lange, und was hat sich im Laufe der Zeit verändert?
Bei Gitarrenmusik, Liedern und guten Gesprächen klang der erste Abend am Feuer ruhig aus, bevor alle zufrieden in ihre Schlafsäcke krochen.

Der Samstag begann früh mit dem ersten Postenlauf durch die Umgebung. Auf verschiedenen Stationen konnten die Teams ihr Wissen und Können unter Beweis stellen – unter anderem bei Waldläuferzeichen, Knotenkunde und Erster Hilfe. Mit viel Teamgeist, Spaß und Einsatz sammelten die Gruppen Punkte und wuchsen dabei immer mehr zusammen. Nach dem Mittagessen und einer wohlverdienten Pause folgte am Nachmittag der zweite Postenlauf auf dem Zeltplatz. Diesmal standen Orientierung mit Karte und Kompass, das Feuer machen mit dem Feuerstahl sowie das Basteln von Kastanienmännchen für den späteren Abend auf dem Programm. Das Wetter spielte mit, und überall herrschte reges Treiben, Gelächter und Lagerstimmung.

Am Abend gab es ein kräftigendes Abendessen, bevor der große Lagerfeuerabend begann. Bei vielen Liedern, Geschichten und guter Stimmung wurde gemeinsam gefeiert, gesungen und gelacht – ganz so, wie es sich für ein richtiges Pfadfinderlager gehört.

Am Sonntag ging es dann schon wieder ans Abbauen der Zelte. Zum Abschluss wurde die Siegergruppe des Wochenendes geehrt: das Team Hof-Bayreuth durfte den begehrten Titel des Wettstreits „Alt vs. Neu“ mit nach Hause nehmen. Nach einem letzten Lied verabschiedeten sich alle voneinander und machten sich auf den Heimweg – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und der Vorfreude auf das nächste gemeinsame Lager.

Wichtel-Wölflings-Lager: 

Vom 10. bis zum 12. Oktober fand unser diesjähriges Wichtelwölflingslager unter dem Motto „Nachts im Museum“ statt. Gemeinsam verbrachten wir ein abenteuerliches Wochenende im Valentin-Kuhbandner Jugendheim in Speichersdorf, das sich in ein lebendiges Museum verwandelte.

Als am Freitag alle angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, starteten wir mit einer Museumsführung durch das Haus. So konnten die Kinder ihre neue Umgebung und die verschiedenen Museumsabteilungen kennenlernen. Wir führten sie durch das Erdmittelalter, das alte Ägypten, das antike Griechenland, das Mittelalter, die Neuzeit und den wilden Westen. Außerdem zeigten wir ihnen eine goldene Tafel mit besonderen Fähigkeiten. Zum Abendessen wurde es plötzlich magisch: Durch die goldene Tafel erwachten die Museumsfiguren zum Leben! Eine Mumie, ein antiker Philosoph, zwei Mönche, Napoleon, ein Cowboy, ein Dino und viele weitere Figuren stellten sich uns vor und erklärten, dass sie immer nachts erwachten und am nächsten Morgen wieder einschliefen. Im Anschluss gab es Kennenlernspiele und wir bastelten Museumsausweise als Namensschilder. Nach einer Runde Werwolf und einer Gute Nacht Geschichte beendeten wir den Abend und gingen schlafen.

Als wir am Samstagmorgen aufwachten, stellten wir jedoch fest, dass die goldene Tafel in vier Teile zerbrochen war und die Figuren immer noch wach waren. Das nutzten wir für uns! Nach dem Frühstück konnten die Kinder in verschiedenen Workshops von den Figuren lernen. Zum Beispiel stärkten sie bei Napoleon ihre Kräfte im Tauziehen, bei den Ägyptern bastelten sie Schmuck und auch von den anderen Figuren gab es viel zu lernen. Doch einem gefiel das neue Leben besonders gut: Dem Cowboy! Er fand es so toll immer wach zu sein, dass er die 4 Tafelstücke geklaut hatte, um nie wieder schlafen zu müssen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zu einer kleinen Wanderung, bei der die Kinder bei verschiedenen Challenges ihr Können beweisen mussten. So schafften sie es drei der fehlenden Tafelstücke zurückzugewinnen. Nach einer kurzen Stärkung mit Kuchen traten die Kinder gegen die Figuren im Spiel „Halstuchklau“ an und konnten mit Erfolg das letzte Stück der magischen Tafel zurückgewinnen. Die Figuren verbrachten noch den bunten Abend bei einer Tasse Chai mit uns, zu dem jede Meute einen Beitrag vorbereitet hatte und als die Tafel repariert war, konnten sie schließlich wieder einschlafen.Am Sonntag war alles wieder normal. Die Figuren waren wieder in den Museumsbereichen ausgestellt und wir machten uns daran das Haus aufzuräumen und zu putzen. Wir beendeten das Lager mit einem Abschiedskreis und jedes Kind bekam eine Urkunde zur Teilnahme am Lager.

 

Stammeslager II: 

In Fornbach schlossen wir unser Lagerjahr ab und feierten passend zum Termin „Halloween“. Neben Rübenschnitzen machten wir auch gemeinsam das Dorf unsicher und sammelten hier und da ein paar Süßigkeiten ein (und auch Äpfel). Am Samstag hatten wir eine tolle Wanderung zur Lauterburg, bei der wir auch verschiedene Hajkaufgaben und Rätsel lösten. Bei bestem Wetter zeigte sich auch der Bergwald in malerisch schönster Atmosphäre, die jedem automatisch angenehme Gefühle bescherte. Auf der Lauterburg angekommen erwartete uns dann sogar noch eine kleine Zwischenstärkung, bevor es wieder zurückging und das Lager langsam zu Ende ging.

Friedenslicht St.Markus: 

Dieses Jahr holten sieben unserer Pfadfinder wieder das Friedenslicht in der Aussendungsfeier für Nordbayern in der St. Lorenzkirche in Nürnberg ab. Nach einem Bummel über den dortigen Weihnachtsmarkt mit einem Punsch und etwas Warmem zum Essen, nahmen wir das Licht in Empfang und begaben uns wieder auf den Heimweg. In Coburg angekommen, brachten wir es nach St. Markus und St. Augustin. In St. Markus verteilten wir noch zusätzlich das Licht im Gottesdienst “Nacht der 1000 Lichter” unter den Anwesenden. 

Heiligabend:

Unsere Meute, die jüngsten im Stamm, studierten wieder während der Gruppenstunden im Advent ein Krippenspiel ein, welches dann am Heiligabend im Familiengottesdienst der St. Markus Kirche aufgeführt wurde. 

Für das Jahr 2026 freuen wir uns besonders auf das Bundeslager mit unseren Sipplingen, welches in Almke unter dem Motto “ungeschrieben” stattfindet.

Coburg, 22.02.2026 gez. Philipp Thein, Stammesleitung

Abschlussbild